Seit Anfang Juni 2008 erstrahlt die Fassade der Maria Lourdes Kirche in neuem Glanz.

Die durch Verwitterung entstanden Betonschäden sind behoben und die Sichtbetonflächen haben einen neuen Farbanstrich erhalten.
Die Entfernung des Baugerüsts gibt eine angenehme Überraschung preis: Ein ursprünglich das Hauptportal zierender, schmaler Vordachstreifen wurde 1959 mit dem Presslufthammer abgespitzt und jetzt in seiner alten Form wieder hergestellt, anbetoniert und mit einer neuen Abdeckung aus Kupferblech versehen.

Prof. H. A. Lüthi hat 1982 in einem Gutachten der Denkmalpflege-Kommission des Kantons Zürich dieses Vergehen wie folgt erwähnt:

Schliesslich machen wir darauf aufmerksam, dass auf früheren Fotografien der Kirche die Eingangsnische durch ein feines Gesimse gegen die Wand darüber abgegrenzt ist. Dieses Profil ist nicht mehr vorhanden, was sich sehr zum Nachteil dieser Fassade auswirkt . . .

Gutachten Nr. 12/182, Seite 15

 

Abbildungen: Schalen und Armieren des Vordachs.