Einbau einer neuen Wärmedämmschicht.

Die starke Verschmutzung der Deckengewölbe im Innern der Kirche entsteht aus der Temperaturdifferenz zwischen Kirchenraum (unter dem Gewölbe) und Dachraum (über dem Gewölbe). Bei oben kalt und unten warm bildet sich Feuchtigkeit an der Betonoberfläche. In der Folge bleiben Schmutzpartikel, wie Staub und Russ, an der Betondecke kleben.

Die alte Wärmedämmschicht über dem Betongewölbe war zu dünn und nicht in der Lage, diese Feuchtigkeitsbildung zu verhindern.

Temperaturmessungen im Januar 2008 ergaben: Kirchen Inneres, beheizt, gemessen auf der Höhe 2.00 m über dem Fussboden,16° C, unter dem Deckengewölbe 15° C, über dem Deckengewölbe im Dachraum 5° C, Aussentemperatur 4° C.

Neu ist nun der Einbau einer Wärmedämmschicht von 16 cm in der Dachfläche des mit Ziegeln gedeckten Walmdachs. Dadurch bleibt der Dachraum beheizt und die Deckengewölbe erhalten Wärme, von unten und oben, und bleiben trocken.

Weitere Verschmutzungen an den Randzonen der Decke, längs der Aussenmauern, sind nicht ganz auszuschliessen. Der Beton der Fassaden ist mit dem Beton der Kirchendecke ohne Trennfuge verbunden. Dadurch entstehen Kältebrücken, d. h. die Kälte der Fassade dringt von aussen in die warme Betondecke ein. Wer auf die Dauer dem Ringen obliegt, die kalte Fassade oder die warme Decke, wird sich später zeigen.

 

Abbildungen: Einbau der Dampfsperre, Einblasen des Dämmmaterials in Form von Flocken.